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Rezension Olympus PEN E-P5 versus E-P3

IBS

Category: Hardware, Language: D, cover: HC, pages: 0, year: 2015.

Zusammenfasung: Viele Verbesserungen im Vergleich zur fast schon perfekten Vorgängerin E-P3
13. Mai 2015

es geht hier u.a. um

- die Olympus PEN E-P5 im Vergleich mit der E-P3,
- das Pancake im Vergleich mit dem 'normalen' 14-42mm Kit-Objektiv und
- die Anfertigung einer leather-half-case fuer die E-P5 (siehe Bild)

der griff der e-p5, der die wifi-antenne beherbergt, ist nicht abschraubbar, aber dafür trägt er weniger auf als der abnehmbare der e-p3. diese passt z.b. nur ohne griff, jene aber mit griff in eine (made in china) leica m6 halbledertasche. (z.B. mit einer nagelscheere vergroessert man den ausschnitt der ledertasche hinten für display und bedienelemente. siehe fotos (auf einem bild hat der VF-4 hat eine aus einem fahrradschlauch handgemachte augenmuschel; das original habe ich verloren. eine ersatzaugenmuschel existiert im olympus-katalog, ist aber bisher nicht lieferbar. das display ist zu seinem schutz mit Tesafilm überklebt. ich verwende es nur für einstellungen.)

statt des olympus-trageriemens benutze ich den einer Leica m6. Dieser ist wesentlich leichter zu befestigen und zu entfernen als jener, der die von Olympus mitgelieferten, kleinen edelstahldraht-dreiecke verwendet, die am Gehäuse verbleiben, wenn man den Riemen (mit viel fädelaufwand) entfernt. die dreiecke habe ich entfernt.

die bedienung der e-p5 ist genial mittels der beiden drehräder oben (vorne und hinten) gelöst. speziell im manuellen mode, bei dem sie (per default) zur verstellung der blende und der belichtungszeit dienen, ist das ein wesentlicher vorteil gegenüber der e-p3.

die e-p5 hat einen hebel als ein-/ausschalter, der auch mit handschuhen besser zu bedienen ist als der kleine druckknopf der e-p3. ausserdem leuchtet bei der e-p5 keine, unter umständen, störende (blaue) LED wie bei der e-p3.

die video-funktion ist spitze: im gegensatz zur e-p3 kann die e-p5 nun auch bei aktiviertem art-filter in fullHD aufzeichnen. der focuspunkt kann per druck auf das display gewählt werden; er folgt dann (meist) dem gewählten objekt, sollte es sich bewegen. das video-format ist MOV wogegen die e-p3 in MTS aufzeichnet. maximale dateigrösse ist 4GB; das entspricht ca. 25 min. ich verwende eine SanDisk 64GB microSDXC mit SD-adapter. beim formatieren der Karte mit der Kamera wird das EXFAT-dateisystem angelegt; es gibt keine andere Wahl. (extern mit FAT vorformatierte speicherkarten können wahrscheinlich auch verwendet werden.)

das sog. pancake Objektiv Olympus M.Zuiko 14-42mm f/3.5-5.6 ED EZ* (EZ = elektronischer Zoom), das beim einschalten der kamera aus- und beim abschalten elektronisch auf nur 22 mm länge einfährt, ist eingefahren wesentlich kleiner als das normale kit-objektiv Olympus M.ZUIKO 14-42mm f/3.5-5.6 II R, welches zudem im winter mit dickeren skihandschuhen sehr schwer einzufahren ist.

das mikrofon der e-p5 ist im vergleich zur e-p3 qualitativ wesentlich besser und kommt auch mit einer hohen lautstärke bei livekonzerten zurecht. ein externes mikrofon, mit dem ich bei der e-p3 noch geliebäugelt hatte, erübrigt sich daher. die elektronische verstellung des zooms und der autofocusmotor (selbst bei continous-tracking) sind mit dem pancake-objektiv nicht zu hören.

der VF-4 view finder schaltet sich bei der e-p5 im gegensatz zur e-p3 per augensensor (oder indem man einen finger auf den unteren teil des suchers legt) ein - und das display aus. (der druckknopf am VF-4 zur manuellen aktivierung hat bei der e-p5 keine funktion.)

bis auf wenige ausnahmen lässt sich für die e-p5 die hervorragende anleitung "OM-D E-M1 and OM-D E-M10 how to setup, configure and customise your camera" verwenden; es handelt sich wohl im wesentlichen um die selbe firmware.

wie die e-m1 hat die e-p5 seit firmware 1.4 eine auslöser-einstellung "anti-shock 0 sekunden" (electronic first curtain shutter), die ich immer aktiviert habe. bei belichtungszeiten kürzer als 1/320 wird "A 0 second" modus nicht benutzt, auch wenn er an ist.

zusammenfassung nach 5 monaten intensiver Nutzung: alles in allem eine hervorragende kamera, die keine wünsche offen lässt - ausser einer externen sicherungsmöglichkeit für die einstellungen! - denn für den fall einer [garantie]reparatur bekommt man üblicherweise seine kamera mit werkseinstellung zurück! also nicht vergessen seine einstellungen zu notieren. ein entsprechendes excel-template dazu kann man auf der oben genannten (englischen) bedienungsanleitungsseite der om e-m1/e-m10 herunterladen.

*) das Olympus EZ gabe nach 3 1/2 Jahren den Geist auf. ((( es wurde durch ein Panasonic LUMIX G X VARIO PZ 14-42mm / F3.5-5.6 ASPH. / POWER O.I.S (H-PS14042) ersetzt.