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Die totalitäre Versuchung

Jean-Francois Revel

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(Französisches Original: "La tentation totalitaire", 1976.)
Ein zeitloses Buch. Auf dem Umschlagstext steht Revel sei "Sozialist, einer der fuehrenden Köpfe der französischen Linken". (Nachdem ich einige Kapitel seines Buches gelesen habe und bevor ich mich zusehr wundere glaube ich das lieber nicht. 1988 wird er jedenfalls auf dem Umschlag seines Buches "Die Herrschaft der Luege" als liberaler Demokrat bezeichnet.)

Zitate aus Seiten 148, 254:

"Manchmal fragt man sich, was wohl aus dem Sozialismus wuerde, wenn der Kapitalismus nicht da wäre, um ihn zu unterstuetzen. ...

"Der aktivste Abschnitt sozialistischen Denkens seit einen Jahrhundert lässt sich als ein Beerdigungsunternehmen betrachten, das sich damit beschäftigt, alle Details der Beerdigung des Kapitalismus auszutueffteln. ...

"Der Staat entspricht fast nie den realen kulturellen und wirtschaftlichen Einteilungen der menschlichen Gesellschaften.
Er mobilisiert, was am unkritischten und pathologischten am Menschen ist, im Dienste von Pseudointeressen, die sich national nennen und es nicht immer sind.
Er wendet den wesentlichen Anteil des Reichtums auf die Ruestung.
Er bietet eine ideologische und gefuehlsdmässige Basis fuer den Despotismus und zugleich einen Schauplatz, der den politischen Starkult von Demagogen beguenstigt (die Bedingungen, unter denen in den meisten Ländern die Staatsmacht ergriffen und gewahrt wird, bieten keine ausreichende Garantie fuer intellektuelle Kompetenz und Verantwortlichkeit der Fuehrungskräfte).
Er stellt eine Aufforderung zur Korruption dar, weil ... ...

"Der Staat, der theoretisch ein einfaches Werkzeug des kollektiven Willens ist und zunächst nur ein Mittel war, betrachtet sich mehr und mehr als Zweck und strebt, indem er sich in seinen eigenen Dienst stellt, automatisch einer Grenze zu, die im Inneren vom Totalitarismus und nach aussen hin vom Imperialismus konstituiert wird."