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Against Politics -- on government, anarchy, and order

Anthony de Jasay

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Quote: "Nine-tenths of practical politics is the making of nonananimous decisions by some, which hurt others", p71.

Was lernen wir aus dem Buch?

Politik funktioniert prinzipiell nicht. ob demokratie oder nicht. (deswegen rannte platon ja auch zum tyrannen. sie haben politik nicht notwendig, sie koennen die gewalt ungehindert von jeglicher ideologie ausueben.)

Die beiden buecher sind zwar nicht akademisch (im sinne von ansonsten unbrauchbarer, intellektueller prostitution) geschrieben, aber zeichnen sich durch den einsatz eines wortschatzreichen, eloquenten englisch aus. Auch der satzbau ist herausfordernd; es sind vornehmlich lange saetze, die eine faedelung wie der rosenkranz aufweisen und wegen des vollstaendigkeitsanspruches des authors, wie ihn nur wenige perfektionisten aufweisen, die meisten leser erschlagen. ich scheiterte daran beim lesen immer wieder. man muss schon sehr gut englisch koennen. nationaloekonomen sind meist keine poeten.

Das buch adressiert zwar gleichermassen politiker wie deren subjects (aka buerger) - in der hoffnung, dass sich jene selbst abschaffen und diese jene nicht mehr unterstuetzen. ich zweifle daran, dass viele politiker in der lage waeren das buch zu verstehen, womit sie einer weiterentwicklung durch erfolgreiches scheitern sich selbst im wege stehen.

Interessant fand ich folgende mutige aussage: wenn jemand ueber laengere zeit kohle vom staat bekommt, ohne dafuer arbeiten zu muessen, dann wird dessen charakter irreparabel veraendert. der autor haelt sonst keine hand vor den mund, wenn es darum geht, die missstaende offenzulegen, aber zu dem besagten thema sagt er nichts weiter als: es waere aeusserst problematisch darueber zu reden.