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Anknüpfend an eine Bemerkung über James Joyce

Karl Ballmer, Peter Wyssling (Herausgeber), Martin Cuno (Herausgeber)

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According to rumors, KB wrote this essay when someone told him that to write literature like James Joyce did, were no longer possible. To prove him wrong KB just wrote it. :) Of course the essay is not about JJ. (the named Joyce doesn't even appear in the text; only in the title.) I've read KB's JJ it with delight!

Im folgenden ein paar - von IBS - ausgewählte Zitate:

    "Ich muß Leute, die sich leicht offenbaren, gern haben; es gibt andere, man kann mit ihnen zehn oder zwanzig Jahre alltäglichen Umgang haben, und man wird nicht wissen, wer sie sind."

    "Um den Text der Welt zu lesen, den scheinbar überaus wirren und verklausulierten, muß ich ein Zweierlei streng unterscheiden: Meine Freiheiten und die Ursachen meiner Freiheiten, ein bemerkenswerter Gedanke, ein beträchtlicher Gedanke, nachdem den Dichtern schon seit lange nichts einfällt."

    "Ich bin nicht gehalten, Nutznießer der intelligenzbehinderten Wissenschaftsvorstellungen zu sein. So viel ich sehe, geschieht die Weltschöpfung jetzt, in der Gegenwart. Weltschöpfung heißt schlicht: Einer wird der, der er schon immer ist. Mir aber, der ich nicht umhin kann, mich unter dem Titel "Mensch" zu meinen, ist in Aussicht gestellt, Teilnehmer zu werden am Menschen, der ernsthaft einer ist."

    "Die Handhabung des "Gut" und "Böse" ist der Trick, mit dem man sich die Aufgabe vom Leibe hält, im gehaltvollen Nichts einen potentiellen "Ich" zu erspüren."

    "Marx machte es richtig, er nahm die bürgerlichen Bildungsgecken bei ihrem eigenen Worte: daß der Gedanke das unwirklichste und unverbindlichste an der Welt sei, - und bewies den frommen und patriotischen Universitätsherren, daß ihre Gescheitheit, ihr Eingeweihtsein in die Gottmysterien und ihre Rechthaberei weiter nichts ist als der ideologische Dampf, der über das professorale Haushaltsbudget aus der alleinigen Wirklichkeit der materiellen Wirtschaftsvorgänge aufdünstet."

Notes: Karen Swassjan translated KB's essay "Anknüpfend an eine Bemerkung über James Joyce" into Russian; see (russian) publication list (it is contained in no. 7: K. Ballmer, Lamone, 1951.02.21 (Requiem for Eberhard Grizebahu), Moskau, 2005., Ed. «Evidentis», (Übersetzung, Nachwort, Anmerkungen).


Kurzbeschreibung

    "Das Leben ist rund und das Runde ist höchstwahrscheinlich oder offensichtlich zentriert (es kommt ganz auf die Kraft meines 'Glaubens' oder meinetwegen meiner exakten Phantasie an, oder einfach auf meine Intelligenz). Das Zentrum, in vorläufiger Instanz, muß 'ich' schon selbst sein, nur eben nicht als Monologist und Lyriker, der seine eigene Person zum Objekt hat. Es ist nicht das gleiche: Zentrum von rundem Leben oder lyrischer 'ich' zu sein. Sofern 'ich' interesselos (gleichsam tot) mein Studienobjekt zu sein vermag, kann ich es wagen, mir als Ichselbst von außen aus den Vorgängen des Lebens entgegenzutreten."

    [...]

    "Glück ist, wenn ich die Sprache der Welt verstehe. Die Welt wünscht dauernd zu mir zu sprechen. In der Welt, in der ich lebe (in der Alltagswelt), ist EINER der Souverän und Regisseur, ein Toter. Ein Toter will zu mir sprechen. Zu diesem Zwecke ist er der Unternehmer des Weltvorganges. Indem Einer als Toter sich erinnert, wie sein Körper in Jahrmilliarden geworden ist, geschieht der Weltvorgang. In allem Geschehen des Weltvorganges, im größten und im kleinsten, verhält sich die Welt (Ein Toter) zu sich selbst, denn sie ist ohne Außerhalb."

Ein eigentümlicher Text [aus dem Jahre 1951], der belletristisch erzählte Elemente aus Ballmers Tessiner Leben mit der Suche nach "Formeln" verknüpft, auf die "der Vor- und Nachwitz der Menschenleute angewiesen" ist.

Dieses Buch bitte direkt und versandkostenfrei (innerhalb Deutschlands) bei www.edition-lgc.de bestellen.


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