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Das Wesen des Musikalischen und das Tonerlebnis im Menschen

Rudolf Steiner

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Acht Vorträge, drei Fragenbeantwortungen und zwei Schlußworte, gehalten in den Jahren 1906 und 1920 bis 1923 in verschiedenen Städten, mit einem Verzeichnis der Wortlaute über Musik im Werk Rudolf Steiners.

Inhalt (Auswahl): Die tiefere Bedeutung von Dur und Moll / Die Erweiterung unseres Tonsystems durch ein neues Erleben des einzelnen Tones / Die Bedeutung der Holzsorten beim Bau von Musikinstrumenten / Probleme der Akustik und der Raumgestaltung / Die Bedeutung der Musik für die alten Kulturen / Des Menschen Äusserung durch Ton und Wort / Die innere Gliederung der Oktave / Die zukünftige Vertiefung der Musik bis zum religiösen Erleben / Der Ursprung der Musik im Erleben des Spirituellen / Die Welt der Hierarchien und die Welt der Töne


Einige Zitate ausgewählt von interesting-books-selector.com
    Und deshalb ist der Einfluss der Musik so gross, selbst auf den einfachsten Menschen, der nichts ahnt von dem, was in den Tönen der Musik zu ihm spricht: Ich bin du, und du bist von meiner Art.
    -- p43

    Wir finden tief im Inneren des Ohres merkwürdige Bögen, drei halbzirkelförmige Kanäle, die senkrecht aufeinander stehen. [...] Dies sind Überbleibsel des Raumsinnes, der viel älter ist als der Gehörsinn. Früher nahm der Mensch den Raum so wahr, wie heute den Ton. Jetzt ist der Raumsinn ganz in ihn übergegangen und unbewusst geworden. Der Raumsinn nahm den Raum wahr, das Ohr nimmt den Ton wahr, das heisst das, was übergeht von Raum in die Zeit.
    -- p36

Schopenhauers Sicht der Kunst und Musik beschreibt Steiner wie folgt:
    Der geniale Künstler greift viele Eigenschaften heraus und schafft daraus ein Bild, ein Ideal. Der Künstler dringt bis zu den Ideen und schafft daraus seine Bilder, und die sind dann besonders charakteristisch. Dies gilt für alle Künste, aber nicht für die Musik. In derselben sieht Schopenhauer keine Ideen, sondern das Ding an sich zu uns sprechen.
    -- p37

    [Musik] steht auf einer höheren Stufe als alle anderen Künste. [...] Der Musiker hört die unmittelbaren Äusserungen der Natur selbst. Der Musiker hört unmittelbar den Pulsschlag göttlichen Willens durch die Welt fluten, er vernimmt es, wie sich dieser Wille ausdrückt in Tönen. So steht er näher dem Herzen der Welt als alle anderen Künstler; in ihm lebt die Fähigkeit, den Willen, den Weltenwillen darzustellen. Die Musik ist Ausdruck des Willens der Natur, während alle anderen Künste der Ausdruck der Idee der natur sind.
    -- p21/22

    Wenn der Mensch eine Entwicklung durchmacht und Sphärenmusik hört, so hört er himmlische Musik. Aber der Alltagsmensch kann nicht bis dahin durchdringen. So hat der Mensch die Aufgabe, die höhere Welt einzusiegeln in die physische Welt. In dem, was der Mensch hervorbringt, schafft er einen Abdruck der geistigen Welt. Das haben Schopenhauer und Wagner gespürt, und daher haben sie der Musik eine so wichtige Rolle zugeschrieben. [...] Bach war viel abstrakter, er hatte nicht das Unmittelbare von Wagner.
    -- p42

An anderer Stelle, die gerade nicht auffindbar ist, wenn ich mich recht erinnere, erklärt Steiner, dass Klarsicht in der nächsten Entwicklungsstufe vom Klarhören übertönt wird.

Siehe auch Zitat aus "Über Hören und Sprechen - unvollendete Studie", ca. 1910 - eine Erkenntnisstudie anhand von Sprach- und Gehörsinn, Anhang 5 in Rudolf Steiners "Anthroposophie - Ein Fragment" (GA 45).


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