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Rudolf Steiner - ein Kommender

Karen Swassjan

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Kurzbeschreibung und Zitatauswahl © (2009) von interesting-books-selector.com

Zitat aus dem Buchvorspann: "Die Einführung sowie die Teile I, I, und III [und mehr Teile weisst dieses Buch nicht auf] erschienen zuerst in Urphänomene, Denkschriften für Hinschauende*, Dornach 1994/1995; sie wurden für diesen Band neu durchgesehen und überarbeitet. Der 'Zusatz' [zu Kap. II.5 ('II. Teil - Die Umwandlung der Theosophie - Schöpfer aus den Nichts: Von der Philosophie der Freiheit zur Theosophie'), p346-360] wird hier erstmals veröffentlicht."

Nach der Erklärung des Steinerschen Donnerbeispiels der "Die Philosophie der Freiheit" (PdF) gegen Ende des II. Teiles ("Die Umwandlung der Theosophie - Schöpfer aus dem Nichts - Von der Philosophie der Freiheit zur Theosophie", Seite 240ff) dieses Buches, leitet Karen Swassjan mit

    "dass [die] terminologisch-abstrakt formulierten Naturkräfte [der gewissenhaften Naturwissenschaftler] in concreto nichts anderes sind als Handlungen der Toten ([Vortrag** von Rudolf Steiner in] Stuttgart, 26. August 1906)."

über von der bildhaften Erkenntnis (Goethes exakte Phantasie), die noch die Gefahr des naiven Realismus birgt, zur inspirativen Erkenntnissteigerung (Erkenntnis aus dem Nichts), die in der christlichen Esoterik Heiliger Geist genannt wird, zur höchsten Stufe (absolutes Denken), zur Intuition.

    "Das Verhältnis des Erkennenden zum Gegenstand im gegenständlichem Denken heisst etwa: Da ist der Gegenstand, den ich durch seinen Begriff erkläre. In der Imagination heisst es dann: Ich entferne den sinnlich wahrnehmbaren Gegenstand und versetze mich in den Inhalt seines Begriffs, wo ich seiner geistigen Ursubstanz gewahr werde. Galt mir die Vorstellung des Gegenstandes zuvor als dessen individualisierter Begriff [PdF, Kap. VI], so lag diesem letzteren eine sinnliche Wahrnehmung zugrunde. Der Unterschied meiner imaginativen gegenüber der gegenstäandlichen Vorstellung besteht nun darin, dass sie nicht mehr dem sinnlichen Wahrnehmen entspringt, sondern meiner eigenen freien, aber exakten Phantasie."

    [... es folgt ein Hinweis auf den lesenswerten Aufsatz Goethes aus dem Jahre 1819: Das Sehen in subjektiver Hinsicht - von Purkinje ...]

    "Befinde ich mich nun im inspirativen Erkennen, so lerne ich, das sonst begrifflich und bildlich getarnte Wesen des Gegenstandes in seinen tiefsten Zusammenhängen zu verstehen. Und dennoch bin ich auf allen drei genannten Stufen noch ausserhalb des Gegenstandes selbst. Erst in der Intuition werde ich er. Er selbst aber wird ich. In der Intuition höre ich auf, ein Ich zu sein, das nur zu sich selbst, nicht aber auch zu einem anderen Ding ich sagen kann. Ich sterbe als Ich, um mein mein gewesenes Ich als Du zu vergegenwärtigen und im Du anzusprechen. Sterbe ich intuitiv in einen Strohhalm hinein, dann ist der nach dem Ich-Können seufzende Strohhalm Ich. Intuition heisst Apokatastasis, Wiederherstellung aller Dinge im Ich."

    -- Zitat, p245/246

Anmerkungen:

*) Die Veröffentlichungen in den Urphänomenen 1995 und deren Entsprechung in dem vorliegenden Buch:
I. Teil: Die Überwindung der Philosophie - Das Welterkennen als Selbsterkennen eines Menschen - Zum Weltbild des jungen Rudolf Steiner
II. Teil: Umwandlung der Theosophie - Schöpfer aus dem Nichts - Von der Philosophie der Freiheit zur Theosophie
III. Teil: Die Erschaffung der Anthroposophie - Das Pfingstgeschehen Anthroposophie - Geisteswissenschaft als Wisenschaft des Heiligen Geistes

**) in "Vor dem Tore der Theosophie, Vierzehn Vorträge und zwei Fragenbeantwortunge" (GA 95), Stuttgart 22. August bis 4. September 1906 (Zyklus 1).

    "Mithin ist es der Mensch selbst, der die großen Veränderungen der Erde vollbringt; er arbeitet selbst an dem Antlitz der Erde. Den so ganz veränderten Schauplatz bei seiner neuen Inkarnation hat der Mensch selbst bewirkt. Aber diese Arbeit verrichtet er unter der Leitung und Führung höherer Wesen. Es ist also durchaus wahr, wenn wir im Hinblick auf die Tier- und Pflanzenwelt, die sich fortwährend verändert, sagen: Das ist das Werk der Verstorbenen. Die Toten arbeiten an der Umgestaltung der Fauna und Flora, ja selbst an der Umwandelung der physischen Formen der festen Erde. Erdenarbeit ist Totenarbeit. Auch in den Naturkräften haben wir die Handlungen der entkörperten Menschen zu sehen. Und wie gewaltig arbeiten diese Naturkräfte die Erde um!"
    [...]
    "Jetzt ist rund um uns her die Erde durch äußere Menschenarbeit umgestaltet; und was hier nicht erreicht werden kann, was der Mensch hier nicht tun kann, das tut er in der Zeit zwischen Tod und neuer Geburt. Somit hängt unsere eigene Entwickelung zusammen mit der Veränderung der ganzen Erde."

    - - Zitat Rudolf Steiner aus "Fünfter Vortrag, 26. August 1906 (Seite 47): Die Arbeit des Menschen in den höheren Welten zwischen Tod und neuer Geburt. Vorbereitung einer neuen Inkarnation. ...", p48/49


Buchbeschreibung

Zwei Leserstimmen:

«Ein guter Freund empfahl mir dieses Buch mit den Worten: "Karen Swassjan ist ganz offensichtlich jemand, der die historische Erscheinung und Bedeutung Rudolf Steiners wirklich erkannt hat". Und ich finde dies nun auch den passendsten Kommentar zu diesem großartigen Buch. Mir haben sich durch das Lesen viele Gedanken abgerundet und verdeutlicht. Die Lektüre wird nicht ganz leicht sein für Menschen, die mit der Anthroposophie Rudolf Steiners nicht vertraut sind; aber lesen sollte es eigentlich jeder. Ich bin SEHR begeistert. Es gibt noch immer viel zu wenige Bücher dieser Art.»
- Michael Kiske

... Für mich gibt es keinen besseren Zugang zur Anthroposophie und vor allem zum Frühwerk Steiners, zur "Die Philosophie der Freiheit"...


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