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Benjamin Graham, the memoirs of the dean of Wall Street

Benjamin Graham

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Quote, p235: "Because of unfortunate experiences in my marriage, turning about the twin scourges of possessivness and jealousy, I had come to be wary of romantic love. It seemed to me that the ideal relationship for my temperament at least and perhaps for people generally, would be a combination of sincere friendship with sex."


Eine zusammenfassung dieser autobiographie von und copyright © (2003) by interesting-books-selector.com
  • arm geboren bzw. arm aufgewachsen, da sein vater sehr jung starb.
  • sein grossvater starb frueh (mit 56 jahren).
  • er war nur ein paar tage in NY im kindergarden (hier kann ich ihn unterbieten, ich blieb nur ein paar stunden und lief die zwei km zu fuss nach hause ;).
  • sparte (irrationaler weise, wie er zugab) immer bei sehr kleinen betraegen, auch als es schon millionentransaktionen durchfuehrte. in NY sparte er sich das taxi, wenn er alleine unterwegs war und begruendete das fuer sich damit, dass die subway schneller waere und dass er dabei zeitung lesen koennte, was im taxi nicht geht. allerdings hat er sich dann die zeitung doch gespart und das begruendete er fuer sich damit, dass es hinderlich ist, eine zeitung rumzutragen. bei groesseren betraegen und auch bei spenden war er nicht kleinlich.
  • arbeitete sehr viel. war schon sehr jung in den zwanziger jahren reich geworden, aber im crash von 1929 und nachfolgender depression hatte er wieder den grossteil seines vermoegens [und das seiner kunden] verloren. einige jahre danach hatte er wieder alles [und mehr] aufgeholt.
  • hat z.b. niemals versicherungen (und auch sonst niemanden) betrogen, zum einen aus moralischen gruenden und zum anderen, weil er mit dieser branche das meiste geld "gemacht" hat.
  • hielt von materiellen dingen nicht viel, hat aber doch repraesentativ gelebt und fragt sich, warum buecher der art "Ueber die Verachtung des Ruhms" trotzdem den namen des autors tragen? ;-)
  • dreimal geschieden. die analyse in seinen memoiren: romantische liebe hat zu viele nachteile. er fragt sich warum eine praktische loesung von intensiver freundschaft in verbindung mit sex kaum von frauen gewuenscht wird; das wuerde die vorteile der liebe bieten, ohne die damit einhergehenden nachteile.
  • er rauchte nicht und trank kein alkohol (als er jung war wohl eher aus geldmangel, danach war ihm das geld dafuer zu schade)
  • hatte viele business partner und viele freunde, mit denen er, wie auch mit seinen ex-frauen und -freundinnen auch nach ende der beziehung, immer in freundlichem kontakt war, aber er hatte nie einen richtigen freund.
  • seine erste frau war sehr dominant. er war zwar sehr selbstbestimmt, fand aber seine arbeit wichtiger als sich die muehe zu machen, mit seiner frau zu streiten. das fuehrte zum auseinanderleben.
  • liebte katzen. bemerkte auch, dass jede katze einen eigenen, individuellen, unveraenderlichen charakter hat.
  • seine zweite ehe wurde bereits nach 2 jahren geschieden; bereits im ersten jahr war es ein drama. "sie war bildhuebsch, aber es war unmoeglich mit ihr zusammenzuleben." sie blieben nur solange zusammen, weil beide die gleiche katze liebten.
  • die vierte frau Malou, die er erst mit 60 jahren kennenlernte, hat er wohl nicht mehr geheiratet. mit 63 jahren gab er zu, emotionaler geworden zu sein und dass liebe nicht _eine_ erfahrung des lebens ist, sondern _die_ erfahrung des lebens.
  • er hat im alter in aix-en-provence (wie lange?) gewohnt. darueber verliert er kein einziges wort in seinem buch! Alice Schroeder's "The snowball" (2008) wirft ein wenig mehr licht auf Malou. Sie war wohl die freundin seines sohnes gewesen, der in frankeich stationiert war und der dort den freitod waehlte.
  • nach seinem gefuehl waren fast alle frauen [die er kennenlernte], unvernuenftig, dominierend und zeigten keine anerkennung gegenueber seiner freundlichkeit und geduld und waeren zu bestrebt, in sein privates ich einzudringen.
  • literatur und kunst waren seine vorlieben und er hat die meisten werke der beruehmten dichter und philosophen in originalsprache gelesen. neben muttersprache English, lass er die literatur und dichtung mindestens in latein, griechisch, deutsch und franz. und stellte selbst englische uebersetzungen her. bei gedichten brachte er diese auch in den reim.
  • war oft geistesabwesend und vergesslich bei alltagsdingen, gesichtern und namen, wenn die nichts mit seiner beschaeftigung zu tun hatten. als entschuldigung zitierte er oft zeno:
      "es gibt drei dinge, die ich mir nicht merken kann: namen, gesichter, und das dritte ist mir entfallen." :-)

    einmal fuhr er mit seinen kindern in seinem auto zum eisstation, das er auch davor parkte. danach ist er mit ihnen in der u-bahn heimgefahren. (ich moechte hinzufuegen, wahrscheinlich dachte er daran, das taxi zu sparen ;-)

  • er hatte zwar mal mit angefangen, aber dann verabscheute er golf und den smalltalk um dieses thema. er zog tennisspielen vor.
wenn die amerikan. regierung in 1933 auf ihn gehoert haette, haetten wir wahrscheinlich heute noch seine vorgeschlagene weltwaehrung, die zu 100% mit industriellen und landwirtschaftlichen rohstoffen (nicht aber gold, da das meiste davon ja nie verarbeitet wird) abgesichert ist.

das problem inflation/deflation und der waehrungskrisen, von denen wir auch noch in den 90er jahren genug hatten (england, indonesien, argentinien, mexico, russland, thailand, nordkorea, ...) waere damit aus der welt geschafft.

er hat nie verstanden, warum der roosevelt sein wohl ausgearbeitetes und schluessiges konzept nicht annahm. (ich nehme an er wusste nicht, dass Inflation eine steuer ist. und welche regierung schafft schon gerne die moeglichkeit zur endloesung durch endbesteuerung ab?)

er hat aber sehr gut erkannt, was das problem mit politischen innovationen ist: wenn die regierung nicht einsichtig ist, kann man in einer demokratie versuchen die mehrheit der oeffentlichkeit suchen. die findet man nur, wenn es fuer bestimmte gruppen, direkte und sofortige finanzielle vorteile gibt oder falls der generelle notstand so gross ist, dass die leute dazu bewegt werden, einer idee die linderung verspricht, zuzustimmen.

eine oeffentliche kampagne, um die mehrheit fuer so eine technische idee zu gewinnen, hatte wenig aussicht auf erfolg.

er ging aber nicht soweit, die demokratie an sich in frage zu stellen, wie es z.B. Goethe tat ("Nothing is more disgusting than the majority: because it consists of a few powerful predecessors, of rogues who adapt themselves, of weak who assimilate themselves, and the masses who imitate without knowing at all what they want.") oder Friedrich Nietzsche oder Rudolf Steiner ("Of all forms of power, what is being striven for by social democracy, is the worst." -- Quote Rudolf Steiner from "Gesammelte Aufsätze zur Kultur- und Zeitgeschichte 1887-1901, GA 31")


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